Beispielberechnungen: guter Rat muss nicht teuer sein




Notarielle Urkunden haben häufig handfeste Kosten­vor­teile:  So ersetzt das vom Notar beurkundete Tes­ta­ment in der Regel den ansonsten er­for­der­lichen Erbschein. Der Erb­schein kostet aber im Ergebnis fast dop­pelt so viel wie Beratung, Entwurf sowie Be­ur­kun­dung des Tes­ta­ments durch den Notar. Dabei erteilen wir Notare nicht nur professionellen Rat hinsichtlich Erbeinsetzung, Vermächtnissen und Teilungsanordnungen, sondern er­rich­ten darüber eine öffentliche Urkunde mit be­son­de­rer Beweiskraft. So wird sichergestellt, dass die letzt­wil­lige Verfügung nicht verschwindet und im Todesfall aufgefunden wird.

Gebühren für den Entwurf einer Urkunde werden nur dann in Rechnung gestellt, wenn es nicht zur Be­ur­kun­dung durch den Notar kommt. Fer­tigt ein Dritter, z.B. ein Rechtsanwalt, einen Entwurf, so fällt auch in diesem Fall die übliche Beurkundungsgebühr an.

Auf den Seiten der Bundesnotarkammer finden Sie kon­kr­ete Berechnungsbeispiele zu Notarkosten. Bitte be­ach­ten Sie, dass im Einzelfall andere Auslagen ent­ste­hen können. Die dort aufgeführten Be­rech­nungs­bei­spie­le erfassen nur typische, wenn auch sorgfältig zu­sam­men­ge­stell­te Fall­kon­ste­lla­ti­onen. Aus versehentlichen Feh­lern in den Be­rech­nungs­bei­spie­len können also ge­gen­ü­ber dem einzelnen Notar oder der Bundes­notar­kammer keine Ansprüche hergeleitet werden.